Messerschmitt – No Dread To Kill

Released: 03.08.2015
Genre: Thrash-/ Speed Metal
Label: CD version self released, Tape release by Disco Destroyers Music, Vinyl release by FTWCTP Records
Homepage: http://messerschmitt-speed.com/

Messerschmitt haben mit ihrer 2015er Scheibe „No Dread To Kill“ ein bärenstarkes Album abgeliefert. Bereits seit 2010 zocken die vier Buben garstigen Thrash- /Speed Metal in modernem Gewand. Jedoch machten sie bisher nur durch zwei Demos und eine Compilation auf sich aufmerksam. Mit dem neuen Longplayer beweisen Messerschmitt, dass sie für Freunde der schnelleren Gangart ein musikalischer Gaumenschmaus sind.

Los geht’s mit dem Opener „A Tribute To The Clowns“, bei dem nach kurzem Intro in Speed Metal-Manier ordentlich aufs Gaspedal getreten wird.  Auch der zweite Song „No Dread To Kill“ geht schön in die Vollen und dürfte auch den gemeinen „Ottonormalmetaller“ mindestens zu einem heftigen Kopfnicken im Takt der Musik verleiten. Da ist es auch in Ordnung, dass bei „Hell For Leather“ mal kurz einen Gang runtergeschaltet wird. Beim Hören dieses Songs kommt dem ein oder anderen vermutlich „Hell Bent For Leather“ von Priest in den Sinn, denn auch das Riffing geht in dieselbe Richtung.

Danach geht es gleich mit „Storm Of The Warhawk“ thrashig weiter. Erwähnenswert sind an dieser Stelle außerdem die gut abgemischten Gangshouts bei sämtlichen Songs. Sie harmonieren perfekt mit der Musik. Auch „Ancient Rites“, „The Eldridge“ und das basslastige „Good Die Beloved By Hell“ mit schickem Gitarrensolo und „Thanks For Nothing“- Shouts à la Overkill können auf ganzer Linie überzeugen. Mit „Strike The Sin“ geht es inklusive kurzer Verschnaufpausen rasant weiter auf dem Thrash-Highway. Der letzte Song „Risk To Resist“ holt noch mal alles aus den Gitarrensaiten raus und rundet das Album perfekt ab. Was will man mehr? Fazit: Durchweg großartige Riffs, abwechslungsreiche Songs, die zum Mitgrölen einladen und eine stimmige Komposition. Hier können Messerschmitt voll punkten. Einzig allein der charakteristische shoutende Gesang von Gitarrist und Sänger Maik zeigt, dass das Potenzial noch nicht ganz ausgereizt worden ist.

Die Boys aus dem Bergischen Land sind vor allem live ein ziemliches Brett und zeigen regelmäßig, dass sie bei Gigs locker mal eben einen ganzen Wald abholzen können. Außerdem sind sie eine Band bei der man keine Angst haben muss, dass gleich eine einschläfernde Ballade kommt, wenn’s mal zwischendurch langsamer wird – wie beruhigend! Stattdessen immer schön rein ins Fressbrett – bitte mehr davon!

Anspieltipps: A Tribute To The Clowns, Storm Of The Warhawk, Risk To Resist

Tracklist:

1. A Tribute To The Clowns
2. No Dread To Kill
3. Hell For Leather
4. Storm Of The Warhawk
5. Ancient Rites
6. The Eldridge
7. Good Die…Be Loved By Hell
8. Strike The Sin
9. Risk To Resist

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