Rock im Revier

Schon Jimmy Page sagte einst: „Rockmusik muss laut sein“. Und das soll sie auch beim zweiten Rock im Revier sein. Angesichts dieser Tatsache und der Gewissheit, dass ein solch lautes Festival auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen wohl nicht genehmigungsfähig gewesen wäre, zieht das Rock im Revier nun in die Westfalenhalle nach Dortmund um. Damit haben die Veranstalter DEAG Deutsche Entertainment AG und die Konzertagentur Wizard Promotions eine Location gefunden, die über eine lange Konzert- und Festival-Historie verfügt und den Anforderungen durchaus gerecht wird. Sicherlich versprüht ein Open Air immer noch ein ganz anderes Flair als ein Indoor Festival, doch bei einem derart hochkarätigen Billing wird bestimmt auch in der Westfalenhalle ordentlich die Party abgehen.

Los geht es am Donnerstag, den 26.05.2016 mit einer Art Warm-Up-Show, welche von Mando Diao geheadlined wird. Außerdem stehen die Alternative Rocker Garbage und die heilige Metal-Messe Institution Powerwolf auf der Bühne. Eröffnet wird der Donnerstag von den Südafrikanern Prime Circle.

Der Freitag dürfte für viele Kuttenträger der wichtigste Festivaltag sein, denn Headliner ist niemand geringeres als Iron Maiden. Die britische NWOBHM Legende spielt auf der aktuellen Book Of Souls Tour gerade einmal vier Gigs in Deutschland, von denen zwei auch schon ausverkauft sind. Wer die Band dieses Jahr also noch einmal live sehen möchte, der sollte das Rock im Revier in Betracht ziehen. Doch auch die weiteren Bands des Tages können sich sehen lassen. Ganz besonders die schwedischen Power Metaller Sabaton sind aufgrund ihrer tollen Live-Show auf jeden Fall ihr Geld wert. Ebenfalls aus Schweden kommt mit Ghost eine der derzeit angesagtesten und zugleich skurrilsten Bands im Heavy Metal. Auch Tremonti, die Band von Ex-Creed Gitarrist Mark Tremonti hat einiges vor und wird ihr am 29. April erscheinendes Album „Dust“ präsentieren. Die 2013 gegründeten The Wild Lies gelten als einer der interessantesten Newcomer im Vereinigten Königreich und wollen sich nun auch live beweisen. Den Beginn am Freitag macht The Raven Age, die Band von Steve Harris‘ Sohn George.

Und auch der Samstag hat noch eine ganze Menge zu bieten. Den Anfang machen die kalifornischen Hardcore Punker Suicidal Tendencies, bevor die finnischen Cello Rocker Apocalyptica übernehmen. Mit ihrem 2012er Output konnten Gojira in ihrer Heimat Frankreich einen sagenhaften 11. Platz in den Charts erreichen. Und auch deutschen Death Metal Fans sollte diese Band nicht unbekannt sein. Über alles was danach kommt muss man eigentlich keine großen Worte mehr verlieren. In Extremo haben gerade im vergangenen Jahr auf der Loreley eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch nach zwanzig Jahren noch nichts von ihrer Live-Power verloren haben. Anthrax´ neue Scheibe „For All Kings“ wurde just vom Rockhard zum Album des Monats gekürt und Slayer,…. Slayer sind eben Slayer. Den Abschluss des Festivals bilden dann die finnischen Symphonic Metaller Nightwish.

Vom 26.05.-28.05.2016 wird es also mal wieder laut werden im Pott. Und das mit einem hochkarätigen Billing, das den Ticketpreis von 125,- € für das komplette Festival durchaus rechtfertigt. Camping wird es an der Westfalenhalle zwar nicht geben, dafür stehen aber reichlich Hotels und Hostels in Dortmund und Umgebung zur Verfügung. Die Anreise zum Festival sollte aufgrund der guten Infrastruktur rund um die Westfalenhalle kein Problem darstellen. Innerhalb der Halle gibt es eine freie Platzwahl.

Was die Verpflegung angeht, haben die Veranstalter bereits bekannt gegeben, dass es auch außerhalb der Halle ein gastronomisches Angebot geben wird, welches auch nach der letzten Band noch weiter geöffnet hat. Darüber hinaus wird es ein erweitertes Angebot an Speisen und Getränken geben, das auch vegetarische Gerichte enthält.

Tickets und weiter Infos gibt es bei Rock im Revier

Über Erle 121 Artikel
Bunt is das Dasein. Und Granatenstark. Volle Kanne Hoschi.

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