Pothead

Gegen halb neun begannen Pothead ihre Show, ganz easy ohne viel Schnickschnack und sehr stilsicher präsentierten sich die drei Herren aus Berlin, allesamt in schwarz-goldene Glitzeranzüge gehüllt und mit schwarzen Sonnenbrillen bestückt. Stilsicher war neben ihrem Auftreten auch ihre Musik und die Songauswahl ließ keine Wünsche offen. Sämtliche Hits der Pothead-Historie wie „Fire“, „Indian Song“, „Burning blue“ oder auch „Wild Weed“ und „Rock Child“ wurden solide und ohne mit der Wimper zu zucken runtergezockt. Auch der Sound ließ nichts zu wünschen übrig. Wummernde Bassläufe, tiefe Gitarren, klarer Sound – und trotzdem  war es möglich, sich zu unterhalten. Alles in allem: sehr angenehm. Das Publikum, welches größtenteils aus Leuten um die 40+ bestand, drückte seine Begeisterung zur Musik vorrangig durch Kopfnicken aus. Dennoch war dieses Konzert mitnichten eine Seniorenveranstaltung und der ein oder andere in den vorderen Reihen rastete auch mal gepflegt aus. Positiv war ebenfalls die Lichtshow. Eingefleischte Pothead-Fans berichteten mir, dass eine derartige Lichtshow normalerweise nicht die Regel sei und die Band bei ihren bisherigen Auftritten meist darauf verzichtet hatte. Bei diesem Auftritt passte sie super zur Stimmung und harmonierte mit dem gesamten Ambiente.
Gegen 23 Uhr beendeten Pothead ihre Show ohne Zugaben und hinterließen ein zufriedenes Publikum. Der ein oder andere Fan konnte dann am Merchandise Stand eigens von der Band handgeklöppelte T-Shirts und Patches käuflich erwerben. Fazit: Eine durchweg solide Show, geprägt durch jede Menge Coolness und richtig gute Rockmusik.

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