Trial – Vessel

Trial - Vessel
Trial - Vessel

Released: 21. Januar 2015

Genre: Heavy Metal

Label: High Roller Records

Alter, ein neues Mercyful Fate-Album? Naja fast: Die Trüffelschweine von High Roller Records haben wieder zugeschlagen.

Trial aus Schweden fahren auf ihrem zweiten Album einen ähnlichen Kurs wie die dänischen Legenden. In den sieben, meist überlangen, Songs herrscht klassischer Heavy Metal mit getragenen, epischen Melodien vor. Das Gros davon findet im Midtempo statt und man fühlt sich an Mercyful Fate, Medieval Steel, Manowar und auch Atlantean Kodex erinnert. Wären da nicht die schnellen Ausbrüche und die Vorliebe der Gitarristen Alexander Ellström und Andreas Johnsson für garstige Black Metal-Riffs, die sich immer wieder in die Songs mischen und den ohnehin schon okkulten Anspruch der Band nur noch verstärken. Interessant ist, dass sich der Black Metal-Anteil nicht auf die schnelleren Parts beschränkt, sondern das komplette Album wie ein roter Faden durchzieht. Man ist also mehr Secrets Of The Moon als Darkthrone, auch produktionstechnisch, denn der Sound kommt schön druckvoll aus den Boxen.

Gleichberechtigt daneben intoniert Sänger Linus Johansson (erinnert mal an Tyler Loney von Spellcaster, dann wieder an King Diamond oder Fates Warnings John Arch) die okkulten Texte mit der gebotenen Ernsthaftigkeit.

Auch wenn noch die ganz großen Melodien und Ohrwürmer fehlen, die einen Klassiker ausmachen ist „Vessel“ eine gute Ersatzdroge für alle Fans von Mercyful Fate, Portrait, In Sotitude, Attic und Co., aber auch aufgeschlossene Black Metaller sollten dringend ein Ohr riskieren.

Tracklist:

  1. Vessel
  2. To New Ends
  3. Ecstasy Waltz
  4. Through Bewilderment
  5. A Ruined World
  6. Where Man Becomes All
  7. Restless Blood
Über Padre 63 Artikel
I use my anger as a tool, I feel the pain, I ain't no fool, I will not stack my rage upon the shelf, I'll always keep my negative self!

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