Wo Whisky und Death Metal sich vereinen… Interview mit Islay

Interview Islay

Es ist ein dunkler, regnerischer Abend im März, als ich mich auf den Weg ins emsländische Sögel mache. Mein Ziel ist die General-Clay-Straße, in welcher die Death-Metal-Truppe Islay in einem ehemaligen Bunker ihren Proberaum hat. Bereits auf dem Parkplatz werde ich von Sänger Chicken begrüßt und ins Innere des Bunkers geführt. Hier sind die weiteren Bandmitglieder Tommy (Gitarre), Lemmi (Schlagzeug) und Sahne (Gitarre) bereits dabei, auf Betriebstemperatur zu kommen. Bassist Picco kann heute leider nicht dabei sein.  

Nachdem ich mir zunächst einen ersten Live-Eindruck der Truppe holen kann, stellen sich dann Chicken, Tommi und Lemmi gerne meinen Fragen.

HSF: Kommen wir zunächst zur wohl brennendsten Frage. Wie seid ihr eigentlich auf die Idee gekommen, euch Islay zu nennen?

Chicken: Aus Versehen. (lacht)

Tommy: Im Prinzip war das so. Wir hatten vor Islay eine Band, die hieß The Splatter and Gore Department. In der haben wir quasi alle gespielt. Für die habe ich zu Hause am Rechner Songs geschrieben. Und für einen Song brauchte ich noch einen Namen. Ja und dann stand da eine Flasche Laphroig Whisky vor mir und auf der stand auch der Name der Insel Islay. Den Song haben wir dann aber später nicht für The Splatter and Gore Department verwendet, und so wurde es dann der erste Song für Islay.

HSF: Wenn ich das jetzt richtig gehört habe, sprecht ihr euren Bandnamen überhaupt nicht so aus, wie die berühmte Insel Islay [ˈaɪleɪ] in Schottland, sondern eher denglisch, also [Ịˈsleɪ], mit einem „deutschen I“, wie in „Insel“. Was hat es denn damit auf sich?

 Tommy: Ja, richtig.

Chicken: Nun ja, es kennt ja auch nicht jeder die Insel und kann mit dem Namen etwas anfangen. Die Whiskyleute wissen da natürlich besser Bescheid. Aber wir sind ja auch nicht die Insel, sondern die Band. Darum sprechen wir das quasi „Deutsch“ aus.

Lemmi: Der Standard Death Metal Fan fragt auch schon mal, ob das nicht „I slay“ heißt, und das ist natürlich schon irgendwie cool.

Chicken: Ja und wenn wir jemals wegen des Namens verklagt werden sollten, nennen wir uns dann „I slay“. Nein natürlich nicht. Der Name „I slay“ klingt kacke.

HSF: Auf eurem ersten Album „Islay“ ist jeder Song nach einem Whisky benannt. Warum habt ihr auf eurem zweiten Album „The Angels Share“ einen anderen Weg eingeschlagen? An Whiskynamen hätte es ja nicht gemangelt.

Tommy: Naja, die ganzen Whiskynamen sind ja markenrechtlich geschützt.

Chicken: Wir wollten einfach nicht Gefahr laufen, dass uns deswegen jemand an die Karre fährt und haben das geändert.

Tommy: Außerdem passen die Songtitel auf „Islay“ irgendwie auch nicht so ganz zu der Musik, die wir machen. Die Songs klingen ja überhaupt nicht nach Whisky, Schottland oder etwa nach Folk, was man bei den Titeln vielleicht vermuten würde. Da entsteht ja schnell so eine Erwartungshaltung bei jemanden, der „Islay“ liest. Und die erfüllt sich dann eventuell nicht. Deswegen bin ich eigentlich froh, dass wir davon so ein bisschen weg sind.

Chicken: Nach unserer ersten Scheibe kamen beispielsweise auch so Kommentare wie: „Mensch sind das Idioten. Das sind ja überhaupt nicht alles Islay Whiskys auf der CD. Die kennen sich überhaupt nicht aus.“

HSF: Welcher ist euer Lieblingswhisky? Oder gibt es so etwas, wie einen Band-Whisky?

Tommy: Das ist wohl bei jedem von uns anders. Bei mir waren es anfangs tatsächlich überwiegend rauchige Whiskys. Mittlerweile finde ich aber auch so „unrauchige“ zunehmend interessant. Mein Lieblingswhisky ist aber Laphroaig (ein rauchiger).

Chicken: Bei mir ändert sich das immer mal wieder. Ganz lange war der zwölfjährige Cragganmore mein Lieblingswhisky. Aktuell ist es aber der Bowmore Black Rock.

Lemmi: Wenn du schon nach Lieblingswhiskys fragst, müssen wir dir aber auch das coolste Fan-Geschenk, das wir bekommen haben zeigen (zeigt mir eine Flasche Whisky mit dem „Islay“ Album Cover vorne drauf). Das ist eine Flasche selbst geblendeter Scotch mit allen Whiskys, die wir als Song-Namen auf unserem ersten Album verwendet haben. Dabei ist jeder Whisky anteilsmäßig genau analog zur Spielzeit auf dem Album enthalten. Das finden wir so cool, dass sich einer unserer Fans solche Mühe macht. Und dann schmeckt der Whisky auch richtig affengeil. Das ist wie eine Party im Mund.

HSF: Muss es denn immer Islay Whisky sein? Ich trinke ja auch gerne mal einen Whisky. Bin dann aber eher bei Highland oder Speyside.

Chicken: Was? Raus! (lacht). Quatsch, das ist schon ok.

Lemmi: So lange du nicht mit so Bourbon-Plörre anfängst, ist alles in Ordnung. Speyside und Highland sind vollkommen ok. Immerhin gehen ja auch ungefähr die Hälfte der Songtitel auf unserem ersten Album auf Whiskys aus diesen Regionen zurück. Das Album ist ja sozusagen eine geschmackliche Whiskyreise durch Schottland.

HSF: Wart ihr eigentlich schon einmal in Schottland?

Lemmi: Leider nicht.

Chicken: Nein.

Tommy: Das darfst du jetzt aber nicht schreiben! (lacht) Schreib mal, dass unser Bassist schon mehrmals mit uns in Schottland war!

Chicken: Unser Bassist Picco war aber tatsächlich schon ein paar mal in Schottland.

HSF: Wenn ich eure beiden CDs „Islay“ und „The Angels Share“ im Vergleich betrachte, dann finde ich letztere schon etwas düsterer und Black-Metal-lastiger. Seht ihr das auch so?

Tommy: Jain. Also ich meine, dass wir auf dem ersten Album auch ein paar düstere Songs dabei hatten. „Jura“ und „Lagavulin“ beispielsweise sind schon sehr Black-Metal-lastig.

Chicken: Wir wollen uns da aber auch überhaupt nicht auf ein bestimmtes Genre festlegen und beispielsweise nur Old-School Death Metal machen. Wir machen lieber das, worauf wir gerade Bock haben. Bei uns fließen Elemente aus Black Metal, Death Metal, Thrash Metal und auch anderen Genres mit in die Musik ein. Und das ist auch genau das, was ich so geil finde.

Lemmi: Bei uns ist jeder Song immer irgendwie eine Mixtur aus den Einflüssen von vier oder fünf Bands. Manchmal ist man hiervon und manchmal ist man davon inspiriert.

Tommy: Viel hängt natürlich auch davon ab, was man selbst gerade so hört. Es ist also nicht auszuschließen, dass das nächste Album vom aktuellen Judas Priest-Album inspiriert ist. Das finden wir alle ziemlich cool. Wir machen halt das, worauf wir gerade Bock haben und das hört man bei unseren Alben auch raus. Wobei wir uns da schon immer irgendwo im Bereich Death, Thrash und Black Metal bewegen.

Chicken: Für diese Einstellung wurden wir aber auch schon kritisiert. Einige Fans mögen es nicht, dass wir uns nicht auf eine bestimmte Musikrichtung festlegen wollen. Denen entgegne ich dann: „Das wäre doch blöd. Mann kann doch besser das machen, worauf man Lust hat.“ Und obwohl sich unsere Songs mitunter ziemlich unterschiedlich anhören, zieht sich meiner Meinung nach doch immer ein roter Faden durch unsere Alben.

Lemmi: Also für nicht Heavy Metal-affine Menschen, wie meine Familie zum Beispiel, klingen die Songs eh alle gleich. Und für die ist das dann der rote Faden (Gelächter). Auf der anderen Seite gibt es dann diejenigen, die nach einem Auftritt zu uns kommen und sagen, dass sie den einen Song, der nach Dimmu Borgir klingt total gut finden, aber den anderen wiederum total scheiße finden. Das ist dann aber genau der Song, den jemand anderes wiederum total gut findet. Und darum wollen wir uns auch nicht auf eine bestimmte Musikrichtung festlegen.

Tommy: Uns ist natürlich schon bewusst, dass das aus kommerziellen Gesichtspunkten – insofern man bei uns überhaupt von Kommerz sprechen kann – nicht so clever ist, das so breit zu fächern. Man wäre vermutlich erfolgreicher, wenn man stumpf eine Nische bedienen würde. Aber das ist uns egal.

HSF: Inwiefern beeinflusst euch das beim Schreiben neuer Songs? Setzt ihr euch zusammen und überlegt, ob ein Song nun so oder so klingen soll oder gibt es jemanden der da vorausgeht und sozusagen den Stein ins Rollen bringt?

Chicken: Meistens ist es so, dass Tommy seine Ideen zu Hause am Computer einspielt. Dann wird mit einem Drumcomputer ein einfaches Drumming darunter gelegt und die Datei über Dropbox an die restlichen Bandmitglieder verteilt. Und dann setzen wir uns bei den Proben gemeinsam hin und entwickeln den Song.  

HSF: Was sind so eure coolsten Festivalerlebnisse und Erfahrungen?

Chicken: Letztes Jahr haben wir auf dem Protzen Open Air gespielt und direkt nach uns hat die Band Disaster KFW gespielt. Und mit Disaster KFW ist das quasi so, wie mit The Splatter and Gore Department und Islay, nur dass es da halt Disaster KFW und Die Apokalyptischen Reiter sind. Die Band gibt es gefühlt auch schon seit tausend Jahren (Anm. d. Red.: seit 1985). Skeletton, der Schlagzeuger der beiden ersten Reiter Alben, spielt dort halt auch Schlagzeug. Und da wir „Dostulata“ von den Apokalyptischen Reitern schon seit Jahren als Live Track im Programm haben, habe ich ihn dann gefragt, ob er nicht Bock hätte, den Song mit uns zu singen, weil er ja auch die Hauptstimme beim Originalsong ist. Das hat er dann gemacht, und ich hatte unglaublich viel Spaß dabei.

Lemmi: Das war natürlich supergeil spontan. Und dann haben wir ihm gesagt: „Du musst dich nicht erschrecken. Wir spielen das einen kleinen Ticken schneller als auf eurer Aufnahme“ worauf er antwortete: „Klar, kein Problem.“ Und er soll auch wohl gedacht haben, dass da kein Keyboard kommt und wir nur so drauf losballern. Wir haben ja auch keinen Keyboarder. Als dann der Song losging, hat er sich total erschrocken. Er versuchte dann hinterherzukeifen. Und als dann das Keyboard auch noch aus den Boxen kam, drehte er sich erst einmal um und schaute völlig überrascht so nach dem Motto: „Wo kommt denn jetzt das Keyboard her?“ Ja, da hat unser Laptop, den wir immer dabeihaben, ganze Arbeit geleistet. Für uns war das ein wundervoller Moment. Und auch Skeletton hat das im Nachhinein mit uns sowas von gefeiert, dass wir den Song spielen. Und für uns war es halt eine unglaubliche Ehre, einmal den Originalsänger dabei zu haben.

Chicken: Das Protzen Open Air ist aber insgesamt ein sehr geiles Festival.

Tommy: Das geilste Festival für mich war aber das Chronical Moshers.

Lemmi: Das Eindhoven Metal Meeting war für mich das größte Erlebnis. Da haben wir 2013 gespielt. Wir waren die allerletzte Band des Festivals.

Chicken: Da haben wir uns unter anderem mit Impaled Nazerene den Backstage-Raum geteilt, worüber ich mich unglaublich gefreut habe, weil die ja auch schon so richtig geile Scheiße rausgebracht haben. Nur der Sänger ist glaube ich ein bisschen fertig.

Tommy: Und das Metal Franconia war auch ziemlich gut.

Lemmi: Das Chronical Moshers war von den Bands her das coolste Festival auf dem wir bislang gespielt haben. Da haben ja fast nur Bands gespielt, die ich auch auf CD zu Hause habe, zum Beispiel Krisiun, God Dethroned und Dying Fetus.

Chicken: Und Atrocity haben da eine Old-School Death Metal Show gespielt, die auch richtig genial war.

HSF: Wie ihr vorhin schon sagtet, gibt es bei euch keinen Keyboarder. Ihr arbeitet aber mit Samples. Wird das auch in Zukunft so bleiben?

Lemmi: Ja, also live arbeiten wir immer mit Samples. Das gehört bei uns einfach dazu.

Tommy: Also live auf jeden Fall. Ob auf der nächsten Platte was mit Samples ist, kommt darauf an, ob es passt.

HSF: Damit bringst du mich direkt zur nächsten Frage. Wie sieht es denn aus mit der neuen Platte? Eure letzte Scheibe „The Angels Share“ liegt ja nun auch schon drei Jahre zurück. Auch Whiskys müssen mindestens drei Jahre und einen Tag lagern bevor sie Whisky genannt werden dürfen. Können wir also 2018 wieder mit einem neuen Album rechnen?

Tommy: Also, wenn wir vor dem Hintergrund ein gutes Album machen wollen, dann müssen wir ja noch so etwa zwanzig Jahre warten. (lacht). Es soll ja auch ein gutes Album werden und nicht nur irgendein Album.

Chicken: Wir befinden uns gerade im Songwriting-Prozess, haben aber noch nicht genügend Stücke für ein neues Album. Demnach gibt es auch noch keinen Studiotermin oder ähnliches.

Tommy: Wir haben aber schon drei neue Songs. Der eine ist ein Black Metal Song, der zweite ist ein Death Metal Song und dann haben wir da noch so einen Schweinegeräusche-Song (lacht).

Lemmi: Das ist so ein Punk/Death Metal Song.

HSF: Wird es davon denn live auch schon was zu hören geben?

Tommy: Ja, die drei Songs auf jeden Fall. Uns gibt es ja nun seit 2009 und wir spielen live halt relativ häufig die gleichen Songs. Und irgendwann hatten wir keinen Bock mehr, immer die gleichen Songs zu spielen. Und darum spielen wir jetzt mal drei neue Songs. Die meisten Leute kennen eh nicht unsere zwei Alben in- und auswendig. Von daher ist es auch kein Problem mal neue Stücke zu spielen. Und diejenigen, die uns schon länger kennen, freuen sich über neues Material.

HSF: Mit eurem ersten Album seid ihr recht ausgiebig getourt. Wie kommt es, dass ihr in den letzten zwei bis drei Jahren live nicht mehr so präsent wart?

Tommy: Ja, 2013 waren wir richtig viel unterwegs, auch auf größeren Festivals.

Chicken: Damals hatten wir auch noch Ralph Friedrich als unseren Booker, der uns vor allem bei den großen Auftritten unterstützt hat. Da er inzwischen zum vierten Mal Vater geworden ist, und er seine Aufgabe als Booker sehr ernst genommen hat, hat er sich aus zeitlichen Gründen dafür entschieden sich auf das Familienleben zu konzentrieren.

Tommy: Außerdem hat sich bei uns auch was getan, sodass wir uns entschieden haben erst einmal etwas weniger zu machen. Ich bin im Juli Papa geworden, Lemmi hat auch zwei Kinder und einen neuen Job mit Wochenenddienst. Zudem haben wir seit einigen Monaten Sahne als neuen Gitarristen.

HSF: Ich komme noch einmal auf euer neues Album zurück. Wollt ihr das auch wieder mit einem Label auf den Markt bringen oder lieber in Eigenregie arbeiten?

Tommy: Wir würden die neue Platte natürlich gerne zusammen mit einem Label herausbringen. Ich schätze aber, dass wir es doch in Eigenregie machen werden.

Chicken: „The Angels Share“ haben wir ja über ein Label herausgebracht. Das werden wir aber definitiv nicht noch einmal machen. Dann können wir das besser in Eigenregie machen, denn das Label hat uns gar nichts gebracht.

Tommy: Seitens des Labels sind im Prinzip nur die CDs gepresst worden. Und das war’s.

Chicken: Es gab keine Promo oder sonstige Unterstützung. Und dann ist das Album auch noch wesentlich später rausgekommen als ursprünglich angekündigt, weil der Labelbetreiber es versäumt hat, die Songs ins Presswerk zu schicken. Und auch sonst war das alles sehr merkwürdig, nachdem wir den Vertrag unterschrieben hatten. Das einzig coole war, dass er auch ein Vinyl von der Scheibe gemacht hat.

Beim neuen Album werden wir das sicherlich auch wieder an verschiedene Labels schicken und schauen, was kommt. Dabei ist uns aber auch der zeitliche Horizont wichtig. Beim letzten Album ist fast ein Jahr zwischen der Fertigstellung der CD und der Veröffentlichung vergangen. Und darauf habe ich keinen Bock. Wenn die CD fertig ist, will ich sie auch raushauen. Und wenn uns dann halt kein Label unter Vertrag nehmen will, dann Scheiß drauf! Dann machen wir das halt wieder so, wie beim ersten Album.

HSF Auf was dürfen sich denn die Zuschauer der Heavy Stage Night bei eurer Show denn besonders freuen?

Chicken: Auf den Moment, wenn ich mein T-Shirt ausziehe (allgemeines Gelächter). Das wird so etwa ab Song Nr. drei sein.

HSF: Ok, gibt es sonst noch etwas, dass ihr gerne loswerden wollt?

Tommy: Ja, wir grüßen ganz herzlich die ganze Leserschaft von Heavy Stage Force.

Chicken: Genau und seid alle pünktlich bei der Heavy Stage Night, damit ihr vor unserem Auftritt noch ein Bier trinken könnt! Und geht vorher noch mal aufs Klo! Wir freuen uns jedenfalls tierisch auf den Auftritt und werden den Laden mit euch ordentlich rocken.

HSF: Ok, dann bedanke ich mich für das Interview und freue mich auf eure Show am 14.04.2018.

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Bunt is das Dasein. Und Granatenstark. Volle Kanne Hoschi.

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