Metal Embrace Festival 2016

Im Jahr 2016 feiert das Metal Embrace Festival schon sein zehnjähriges Bestehen. Das idyllisch gelegene Festivalgelände erwartet euch mit der wetterunabhängigen Bühne in der großen Stagehall. Für reichlich Essen und Getränke wird wieder die Metal Embrace Familie sorgen. Außerdem haben die Veranstalter wieder ein kleines, aber feines Billing für das zweitägige Festial zusammengestellt.

Die 1995 gegründeten Abrogation werden euch mit ihrem Melodic Death Metal ordentlich einheizen. Nach dem Weggang von Sänger und Gründungsmitglied Schwarte sorgt seit Ende 2012 Fenris Khaoz mit seinen Growls für eine ganz eigene Härte und Aggression am Mikro. In der Tradition von Mercyful Fate, Pentagram und Judas Priest stehen die 2010 gegründeten Attic. Die Band spielt in den 80ern verwurzelten Old School Heavy Metal mit reichlich okkulten Einflüssen. Bitchhammer stehen für „old school-infected metal sound from hell“ und den puren Genuss am alten Heavy Metal Kult. Die Band schmiedet ihren Stahl direkt im Vorhof der Hölle: schwarz, dreckig und mit Rock ’n‘ Roll im Arsch.

Über Black Messiah muss man wohl nicht mehr viele Worte verlieren. Die ursprünglich als reine Black Metal-Band aus der Traufe gehobene Formation hat sich seit 1992 zu einer der führenden Bands der deutschen Pagan Metal Szene entwickelt. Mit ihrem abwechslungsreichen Programm bestehend aus verschiedenen Metal-Elementen, Folkloristik und Partykrachern bringen sie jedes Festival zum Kochen. Gewaltige Riffwände, drückende Drums und mächtige Growls sind das Markenzeichen von Bloodpunch. Damit sorgt die aus dem sturmgepeitschten Norddeutschland stammende Modern Metal Truppe mit zerstörerischer Präzision für schweißtreibende Moshpits. Die Hamburger Death Metal-Band Buried In Black wurde Anfang 2008 gegründet. Im Jahr 2013 kam es zur Trennung im Guten, doch bereits Ende 2014 war die Band mit neuem Line-up auf der Debauchery Tour als Support für Norddeutschland wieder am Start.  Am 29.04.2016 erschien das neue Album „DICIO“.

An den Kompromisslos-Thrashern Contradiction war in den vergangenen Jahren kaum vorbei zu kommen. Zahllose Festivalauftritte und Gigs in ausverkauften Häusern sprechen eine deutliche Sprache. Auf ihrem neuen, siebten Studioalbum „The Origin Of Violence“ bieten Contradiction mit ihrem typischen Mix aus aggressiven und melodischem Riffing, gepaart mit eingängigen Hooklines wieder einmal Tracks auf gewohnt hohem Level. Fäulnis bewegen sich musikalisch irgendwo im Niemandsland zwischen aggressivem Black Metal, melodischen Doompassagen und derbem Punkgeholze. Gegründet 2003 als Ein-Mann-Kombo, drängte Frontmann „Seuche“ seine namentlich nicht näher erwähnenswerten Musiker dazu, seine apokalyptischen Visionen und kakophonen Ergüsse in die Liveclubs dieser Nation zu bringen. Die Kamikaze Kings wurden gepriesen als die deutsche Antwort auf Steel Panther, konnten mit ihrem Debüt „The Law“ (2012) die Rockszene erobern und waren die Rock’n’Roll Sensation 2013 auf dem legendären Wacken Open Air. Ihr neuester Output „Royal Renegades“ erschien am 25.03.2016.

Schon seit 2010 bieten Nachtschatten aus Karlsruhe düsteren Melodic Death Metal, der garantiert in die Nackenmuskeln geht. Nun, mit dem lang ersehnten Debütalbum „Prolog“ im Gepäck, auf dem es in 12 Tracks die volle Breitseite ihrer Schaffenskraft zu spüren gibt, legen die Jungs noch mal eins drauf. Der glorreiche Stern von Necronomicon begann im August 1984 aufzugehen, als Freddy, Lala, Jogi und Axel beschließen, die Band zu gründen. Ihr Debüt Album „Necronomicon“ ließ die Thrash-Metal-Welt aufhorchen. Die letzte Veröffentlichung „Pathfinder… Between Heaven And Hell“ erschien Ende 2015 und spiegelt die gesamt Bandgeschichte wieder. Freut euch auf dieses Thrash-Metal-Urgestein. Geschmiedet aus dem härtesten Stahl des Bergischen Landes, im Feuer gegossen, auf dem Amboss des Metals geformt, vom Wasser der Wupper gehärtet. Eine Streitaxt, so tödlich und scharf, aus dem selben Material wie die weltbekannten Klingen aus Solingen… So oder so ähnlich kann man die Geburt von Obscurity Mitte 1997 in Velbert (Bergisches Land) umschreiben. Obscurity halten ihre Schwerter und Äxte bereit und holen zum nächsten Schlag aus. Die Band und das Material versprechen große Schlachten und anständige Gemetzel.

Purgatory begannen offiziell Anfang 1993 als eine Weiterführung der Bands Musical Massacre und Procession. Seither veröffentlichte die Band mehrere Alben, spielte jede Menge Shows in ganz Europa und arbeitet zu jeder Zeit daran, ihren Weg des „pure fuckin Death Metal“ zu gehen und dabei niemals irgendwelchen Trends zu folgen. Mit dem im März dieses Jahres erschienenen Album „Omega Void Tribunal“ im Gepäck werden sie euch auf dem Metal Embrace ein paar heiße Riffs um die Ohren ballern. Spectral aus der Vulkaneifel gehören inzwischen zu den ältesten, konstant aktiven, harten Metal-Underground-Bands in Deutschland. Gegründet vor über 20 Jahren haben die selbst ernannten Black Viking Metaller mittlerweile fünf Alben unters Volk gebracht. Nahezu alle Spectral-Veröffentlichungen können sowohl im Underground als auch in den großen Magazinen gute bis erstklassige Rezensionen vorweisen, wobei vor allem „Gateway To Death“ über die gesamte Presselandschaft hinweg abgefeiert wurde. Seither war man verstärkt auf Underground-Gigs und Festivals im In- und Ausland unterwegs, wo man den exzellenten Ruf der Alben auch live unter Beweis stellen konnte.

Hier kommen Stallion! Mit ihrer Debüt-EP „Mounting The World“ haben sie im Herbst 2013 für großes Aufsehen in der Szene gesorgt. Nachdem sich der Old-School-Metal in den letzten Jahren international wieder reger Beliebtheit erfreut, kann man nun endlich auch auf einen deutschen Vertreter in diesem Bereich zählen. Mit ihrem ersten Langspielalbum „Rise And Ride“ verfolgen Stallion auch im Sommer 2014 ihren Weg konsequent weiter und legen nochmal eine Schippe drauf. Auf ihrer Tour mit Bullet und Striker hat die Truppe zudem bewiesen, dass sie auch live überzeugen können. Darum sollte man diese Band auf keinen Fall verpassen. Herrlich melodisch und trotzdem nichts für Weicheier – so oder ähnlich lässt sich die Musik der unterfränkischen Metal-Formation Trinity Site am besten beschreiben. Nach Promo-Aufnahmen und ersten Auftritten im Jahre 2010 konnte die Band mit ihrem stark von Melodic Death Metal beeinflussten Stil schnell in der Szene auf sich aufmerksam machen. Auf dem Metal Embrace können die Jungs dann ihr Können auch live unter Beweis stellen.

Neben diesem tollen Billing erwartet euch ein urgemütliches Festivalgelände (campen direkt am Auto), welches bestens zu erreichen ist. Außerdem könnt ihr euch auch auf eine familiäre Atmosphäre und faire Preise (z. B. 0,4l Bier für 2,- €) freuen.

Die Hardfacts:

  • Ort: Gelände des MC Iron Cruise Barleben (Buschweg 2, 39179 Barleben)
  • Datum: 09.09.2016 – 10.09.2016
  • Einlass auf das Festivalgelände: 09.09.2016, 13:00 Uhr
  •  Tickets: 25,00 € plus VVK-Gebühr

Weitere Infos hier, auf www.metalembrace.de oder auf Facebook

Über Erle 107 Artikel
Bunt is das Dasein. Und Granatenstark. Volle Kanne Hoschi.

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