The Ossuary – Post Mortem Blues

The Ossuary - Post Mortem Blues
The Ossuary - Post Mortem Blues

Release: 17. Februar 2017
Genre: Heavy Rock/Doom Metal
Label: Supreme Chaos Records/Cargo

Neben allerhand kitschigem Power Metal ist Italien auch als Heimat eher obskurerer Bands wie Death SS oder Bulldozer bekannt. Dass es auch zwischen diesen beiden Extremen durchaus interessantes zu entdecken gibt zeigen The Ossuary mit ihrem Debütalbum.

Mit angenehm fuzzigen Gitarren und ordentlich knarzendem Bass doomt sich das Quartett durch die acht hochwertigen Songs. Dabei orientiert man sich an Bands wie Whishbone Ash und Blue Cheer, weist neben allen Ecken und Kanten aber auch genug Mainstream-Potenzial hin um Fans von Graveyard, Horisont und Blues Pills ebenso zu gefallen wie Proto-Metal- und Doom-Feinschmeckern.

Die Bandbreite reicht vom heftigen „Black Curse“ über den fast schon positiv rockenden Titeltrack (ein echter Hit!) bis zum neun Minuten langem düster-psychedelischen „Evil Churns“. Auch die anderen Songs wissen zu überzeugen und sind für eine erst drei Jahre alte Band erstaunlich ausgereift und perfekt arrangiert. Zusammen mit dem schicken Cover ergibt sich ein herausragendes Album einer Band, die erst am Anfang einer großen Karriere steht und vermutlich bald zu den Stammgästen von Festivals wie Hammer Of Doom, Roadburn, Stoned From The Underground oder Freak Valley zählen wird.

Schade nur, dass die Vinylversion des Albums erst einen Monat später als die CD erscheint.

Tracklist:

  1. Black Curse
  2. Witch Fire
  3. Blood On The Hill
  4. Graves Underwater
  5. Post Mortem Blues
  6. The Crowning Stone
  7. Evil Churns
  8. The Great Beyond
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I use my anger as a tool, I feel the pain, I ain't no fool, I will not stack my rage upon the shelf, I'll always keep my negative self!

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