I. Vortex – Dark Words VÖ: 11.06.2021, Eigenproduktion, Hard Rock

Heute präsentieren wir euch mit der Hardrock-Truppe I.Vortex mal wieder eine lokale Band. Das Quintett aus Georgsmarienhütte, Bielefeld und Gütersloh spielt bereits seit 2014 im aktuellen Line-Up und lässt nun ihr erstes Album “Dark Words ” auf die Welt los.


Artist:I. Vortex
Herkunft:Deutschland
Album:Dark Words
Spielzeit:63:04 Minuten
Genre:Hard Rock
Release Date:11.06.2021
Label:Eigenproduktion
Link:I.Vortex Official Website
Dark Words

Kerniger Hard Rock Sound mit Metal-Schlagseite

Ein kerniger Hard Rock Sound mit deutlicher Metal-Schlagseite ist die Basis des Albums. Dominante Drums treffen auf markante Gitarrenriffs und verschmelzen mit den Tieftönern zu einer Symbiose, die “Dark Words” von vorne bis hinten wie aus einem Guss klingen lassen. Vervollständigt wird der Reigen durch die auffallend variablen Vocals, die mal rauchig, dreckig und mal geradlinig, sauber, jedoch nie zu schwulstig klingen.

Abwechslung ist ohnehin das zentrale Schlagwort, um die Scheibe zu beschreiben. Knallharte Stampfer wie “The Truth” oder “Last To Know” stehen in einer Reihe mit flotten, groovigen Nummern wie “Headlights” oder “Bittersweet Revenge”. Selbst balladeske Elemente bringt der Fünfer gekonnt mit ein. Hier sei das ein wenig an Fury In The Slaughterhouse erinnernde “Changes” genannt.

Niveauvolles Songwriting

Das Songwriting der elf Songs ist durchweg auf einem sehr hohen Niveau und folgt einem klaren, logischen Prinzip. Dadurch wirken die Stücke in sich und auch das Album als Ganzes schlüssig und nachvollziehbar, jedoch nicht komplett vorhersehbar. Vielmehr finden sich auch beim x-ten Durchlauf noch Nuancen, die sich nicht direkt erschließen, sodass man sofort wieder auf “Play” drücken möchte, wenn die Scheibe zu Ende ist.

Das Mastermind hinter dem Großteil der Kompositionen ist Lead-Gitarrist Axel Schick, dessen Stil nach Angaben der Band von Metal-Größen wie George Lynch (Dokken) und John Petrucci (Dream Theater) geprägt wurde. Und das kann man auch durchaus so stehen lassen, denn Schick spielt gekonnt mit verschiedenen Stilelementen, blendet geschickt von einem ins nächste Thema über und schießt zudem noch das ein oder andere formidable Gitarrensolo aus der Hüfte.

Auch die weiteren Bandmitglieder beherrschen ihre Instrumente und liefern solide und auf anspruchsvollem Niveau ab. Ganz besonders Drummer Heiner Wulfhorst und Bassist Michael Großeschallau sorgen mit ihrer dynamischen Spielweise für eine frische Grundstimmung mit viel Drive und Eingängigkeit. Dazu kommt der markante und zugleich abwechslungsreiche Gesang von Tim Schlattmann, dessen Stimme vor allem in höheren Lagen an Jon Bon Jovi erinnert. Vervollständigt wird das Quintett schließlich von Gitarrist Sven Swiniartzki, der ebenfalls einen großartigen Job macht.

Fazit:

Alles in allem ist “Dark Words” ein beachtliches Debüt und vor allem für Fans von erdigem Rocksound und klarer musikalischer Linie interessant. I. Vortex liefern hier sauberes Hard-Rock-Handwerk mit Ecken und Kanten. Sieben Jahre hat es bis zum ersten Album gedauert. Aber das Warten hat sich gelohnt. Und wenn die Jungs auf diesem Niveau weitermachen, dann dürften uns noch einige Hochkaräter bevorstehen. 

Tracklist:

  1. The Truth
  2. Different
  3. Dark Words
  4. Headlights
  5. Bittersweet Revenge
  6. Vortex Eyes
  7. Last To Know
  8. A Voice Like Them
  9. Changes
  10. Badge Of Shame
  11. Prey
Über Erle 195 Artikel
Bunt is das Dasein. Und Granatenstark. Volle Kanne Hoschi.

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